… wir haben intern bei unserem Kollegen Nils nachgefragt:

Welche Rolle hat ein Data Engineer im Unternehmen?

„Die Kernaufgabe eines Data Engineers liegt in der Entwicklung von automatisierten und skalierbaren Prozessen zur Abfrage und Aufbereitung von Daten aus zumeist mehreren verschiedenen Quellen bzw. Systemen. Dabei ist es zum einen möglich, dass dies direkt in Abstimmung mit dem Kunden geschieht und die Lösung dem Kunden direkt bereitgestellt wird. Zum anderen ist die enge Zusammenarbeit mit dem Data Analytics Team ein sehr wichtiger Bestandteil. Es gibt viele Überschneidungen und der Data Engineer übernimmt die ersten Arbeitsschritte, wie z.B. die Aufbereitung der Daten für den Data Analysten.“

Data Engineering

Welche Aufgaben erwarten einen Data Engineer im Daily Business?

„Die Aufgabenbereiche eines Data Engineers sind genauso vielfältig wie die Position selbst. Im Kern betreuen und beraten wir unsere namhaften Kunden tagtäglich in ihren individuellen Data Engineering Projekten. Hierbei übernehmen wir für den gesamten Prozess die Verantwortung – angefangen bei der Anforderungsanalyse über die Umsetzung inklusive der Qualitätssicherung bis hin zum Support rund um alle Themen, die nach der Implementierung für den Kunden relevant sind. Im Detail umfassen die Aufgaben im Daily Business eines Data Engineers das automatisierte Abfragen von Daten verschiedener Datenquellen, das Erstellen von maßgeschneiderten Data Pipelines, um Daten aus verschiedenen Systemen zusammenzuführen und verfügbar zu machen sowie die Bereinigung und Harmonisierung von Daten. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Erstellung von aussagekräftigen, automatisierten Dashboards und ermöglichen somit eine vollständige und unkomplizierte Bereitstellung der gewonnenen Daten und automatisierten Prozesse via Cloud Computing.

Neben den vielschichtigen Aufgaben des Daily Business haben wir es uns auch zum Ziel gesetzt, unsere eigenen (internen) Prozesse zu optimieren und zu automatisieren sowie den aufkommenden Themenbereich Data Engineering durch Recherche, Nutzung und Umsetzung von Trends und neuesten Entwicklungen aktiv voranzutreiben.“

Welche Voraussetzungen benötigt man für diese Position?

„Die Vielseitigkeit der Position bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Data Engineer über einige spezifische, technische Kenntnisse verfügen sollte. Hierbei kommt es weniger auf deine Studienrichtung, sondern vielmehr um den Umgang mit Deinem „Handwerk“ an, denn viele Wege führen ins Data Engineering.

Als Grundvoraussetzung ist eine gewisse Affinität zum Programmieren definitiv von Vorteil, wir arbeiten gerne und meist mit Python. Außerdem solltest Du die Funktionsweisen und Strukturen von Datenbanken ebenso auf dem Kasten haben wie die gängigen Abfragesprache SQL und NoSQL. Der Umgang mit APIs sollte Dir kein Kopfzerbrechen bereiten und Architekturprinzipien solltest Du grundlegend verstehen und somit in der Lage sein, eine skalierbare Analyse-Plattform für alle relevanten Daten aufzubauen.

Nice to have: Ein gewisses Know-How zu gängigen Datenintegrationstools, wie z.B. Apache Kafka, Orchestrierungstools wie z.B. Airflow oder Cloud Composer sowie das Arbeiten mit GIT erleichtern Dir die technische Umsetzung unserer Kundenprojekte. Außerdem hattest Du im besten Falle schon Berührungspunkte mit Cloud-Technologien und es macht Dir Freude Cloud-Services einzurichten, zu konfigurieren, zu administrieren, um dort einen idealen Raum für weiterführende Analysen zu schaffen.

Auf der Softskill-Seite solltest Du im besten Fall mit Belastbarkeit und Geduld gesegnet sein und ein gewisses Durchhaltevermögen mitbringen: Schließlich musst Du so lange dranbleiben, bis es perfekt ist, auch wenn das manchmal mit etwas Frust verbunden ist. Am Ende schaffst Du ein funktionierendes System, über das sich alle – sowohl Kund:innen, als auch Kolleg:innen – freuen.“

Was macht Dir besonders Spaß an Deinem Job als Data Engineer?

„Ich arbeite gerne mit Daten jeglicher Art. Während ich den Großteil meines Werdegangs damit verbracht habe, Daten zu analysieren, verbringe ich seit einiger Zeit den Großteil meiner Arbeitszeit damit, Daten aus verschiedenen Systemen zu harmonisieren und zusammenzuführen sowie Prozesse zu automatisieren.

Dabei gefällt mir besonders, Lösungen für individuelle Problemstellungen zu finden und entsprechend umzusetzen.“

Wie bist Du zu e-dynamics gekommen und was hast Du zuvor gemacht?

„Vor e-dynamics habe ich als „Project Manager/Web Analyst“ gearbeitet. Wobei der Web Analyst-Part eher Zufall war, da in diesem Bereich im Unternehmen kurzfristig Verstärkung gesucht wurde und ich mich dazu bereit erklärt habe, hier auszuhelfen. Schnell wurde mir dann jedoch klar, dass mir die Aufgaben des Analysten großen Spaß bereiten und ich mich in diese Richtung weiter spezialisieren möchte.

Da e-dynamics zur gleichen Zeit Verstärkung für ihr Digital Analytics Team suchte, war der Entschluss für mich schnell gefasst, zu einem der führenden Beratungsfirmen für Webtrends zu wechseln (für die jüngeren Analysten: Webtrends war damals DAS Analyse-Tool 😉). Inzwischen bin ich seit knapp sieben Jahren bei e-dynamics und konnte mich kontinuierlich weiterentwickeln und meine Stärken herausarbeiten.“

Nils L.


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